Aktuelle Infos für 2017 sind online

christklindlmarkt

Wir freuen uns verlautbaren zu können, dass Sie unser Programm 2017 sowie eine Übersicht aller Aussteller des diesjährigen Großweikersdorfer Christkindlmarkts ab sofort auf unserer Homepage abrufen können.

Die Vorbereitungsarbeiten laufen auf Hochtouren, wir freuen uns Sie in 4 Wochen wieder in Großweikersdorf begrüßen zu können!

Über den Christkindlmarkt

Christkind mit Bilderbuch. Ausschnitt aus der Erstausgabe des Struwwelpeter (1845) - Quelle: Wikipedia

Christkind mit Bilderbuch. Ausschnitt aus der Erstausgabe des Struwwelpeter (1845) – Quelle: Wikipedia

Das Christkind ist eine vor allem in Österreich, in Südtirol, in der Schweiz, in Ungarn, in Tschechien, in der Slowakei, in Südbrasilien (!), in katholischen Regionen Deutschlands sowie in der Region um Nürnberg verbreitete Symbolfigur des Weihnachtsfestes. Der Erzählung nach kommt das Christkind zu Weihnachten und bringt, ohne gesehen zu werden, die Weihnachtsgeschenke. Es wird häufig als blondgelocktes Kind mit Flügeln und Heiligenschein dargestellt. Umgangssprachlich wird das Christkind häufig mit dem Christuskind, der Darstellung des neugeborenen Christus, gleichgesetzt.

An vielen Orten wird in der Vorweihnachtszeit ein Christkindlmarkt abgehalten. Diese Weihnachtsmärkte gehen zurück auf spätmittelalterliche Verkaufsmessen und – häufig eintägige – Märkte, die den Bürgern zu Beginn der kalten Jahreszeit die Möglichkeit gaben, sich mit Fleisch und winterlichem Bedarf einzudecken. Im 14. Jahrhundert kam der Brauch auf, Handwerkern wie Spielzeugmachern, Korbflechtern oder Zuckerbäckern zu erlauben, Verkaufsstände für die Kleinigkeiten auf dem Markt zu errichten, die die Kinder zu Weihnachten geschenkt bekamen; auch Stände mit gerösteten Kastanien, Nüssen und Mandeln gab es damals bereits. Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Märkte zu einem festen Element des vorweihnachtlichen Brauchtums.

Wir haben diese schöne Tradition auch in Großweikersdorf wieder aufleben lassen. Der nächste Christkindlmarkt ist nicht mehr fern 🙂

Über Glühwein

gluehweinDer Vorläufer des Glühweins ist das Conditum Paradoxum aus der Antike. Im Mittelalter waren kalt getrunkene Würzweine beliebt, wie der Hypocras, die in den Gewürzzutaten und im Geschmack ähnlich dem heutigen Glühwein waren. Glühwein im heutigen Sinne gibt es seit Winter 1956, als Rudolf Kunzmann in einer kleinen Ein-Mann-Weinkellerei in Augsburg-Pfersee mit Zucker und Gewürzen versetzten Wein erstmals in Flaschen füllte und als Glühwein verkaufte.

Je nach Region werden unterschiedliche Weine verwendet. In Deutschland wird im Allgemeinen Rotwein gewählt, im nördlichen Italien oft Weißwein, in Österreich kommt beides vor. Aus Hessen und Unterfranken kommt eine Spielart, die mit Apfelwein hergestellt wird. In Nürnberg wird ebenfalls ein Glühwein aus Weißwein produziert, der in Franken weit verbreitet ist. Bei dem auf Weihnachtsmärkten oftmals angebotenen „Kinderglühwein“ handelt es sich natürlich nicht um Wein, sondern um aromatisierten und gesüßten Fruchtsaft.

Über Weihnachtsbäckerei

859_xmasAusgrabungen und frühe bildliche Darstellungen belegen, dass es bereits in vorchristlicher Zeit rituelles Backen zu Festzeiten gab. Der Ursprung des heutigen Weihnachsgebäcks liegt vermutlich in den mittelalterlichen Klöstern. Zum Gedenken an die Geburt Jesu war erlesenes Backwerk üblich. Auch der Stollen war ein klösterliches Adventsgebäck. Auch Rezepte für den Lebkuchen entwickelten sich in den Klöstern. Die Heilige Hildegard von Bingen beschrieb die positive Wirkung von Muskatnüssen in Lebkuchen und Pfeffernüssen auf die Stimmung. Dies können wir wohl voll und ganz bestätigen und deswegen freuen wir uns auch dieses Jahr wieder ganz besonders auf die reichhaltige Auswahl an süßen Leckerein auf unserem Christkindlmarkt.