Weihnachtsbräuche weltweit

Großweikersdorfer Weihnachtsmarkt

Weihnachten und die Vorweihnachtszeit sind weltweit verbreitet. Wir haben in den letzten Jahren viele Informationen über das weihnachtliche Brauchtum in und um Österreich zusammengesammelt. Diese können über den Hashtag „Brauchtum“ gefunden werden. Es ist schön zu sehen, wo überall Weihnachten gefeiert wird.

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Über Weihnachtsgeschenke

weihnachtsgeschenkeDie Tradition, sich an Weihnachten zu beschenken, lässt sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen.  In Deutschland und Österreich werden die Geschenke an Heiligabend unter den Weihnachtsbaum gelegt und noch am selben Abend geöffnet. In Frankreich legt man an Heiligabend Schuhe unter den Weihnachtsbaum, zu denen über Nacht die Geschenke hinzugelegt werden, die dann am Morgen des 25. Dezember ausgepackt werden. In angelsächsischen Ländern verwendet man stattdessen Socken und legt sie an den Kamin. In Spanien werden die Weihnachtsgeschenke traditionell erst am 6. Januar verteilt, in Erinnerung an die Heiligen Drei Könige, der katholischen Version der Weisen aus dem Morgenland, die laut der Bibel dem gerade geborenen Jesus von Nazareth Gaben brachten.

Den Kindern erzählt man, die Geschenke würden von einer fiktiven Person gebracht. In Süddeutschland, Westdeutschland, Österreich, der Schweiz, Südtirol, Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Lateinamerika ist dies das Christkind. Der Weihnachtsmann tritt in Norddeutschland sowie in angelsächsischen und romanischen Ländern als „Santa Claus“ oder „Father Christmas“ (Nordamerika und England), als „Père Noël“ (Frankreich) oder als „Babbo Natale“ (Italien) in Erscheinung. Daneben haben sich regional noch Sondertraditionen gehalten, so etwa im Baskenland der „Olentzero“.